Mopped huckepack auf Reisen

Hallo liebe Freunde,
heute vielleicht einmal einen kleinen Technikbericht über Transportmöglichkeiten des Bikers wahrer Liebe, das Mopped.

Neben der Leidenschaft des Moppedfahrens verbringe ich die Urlaube und Kurztrips ausschließlich mit dem Wohnmobil und ich habe mich jahrelang geärgert jedes Mal das Mopped mit einer kurzen Streicheleinheit verabschieden zu müssen. Es fehlt schlichtweg am Platz einen normalen Moppedanhänger unterzubringen und die Mietkosten rechnen sich 3 zu 1, das heißt dreimal gemietet entsprechen den Kosten der Anschaffung eines neuen Anhänger.

   Aber es gibt ja findige Hersteller, die Anhänger anbieten die angeblich in Windeseile auf- und wieder abgebaut und platzsparend in irgendeiner Ecke verstaut werden können. Das Konzept hat mich überzeugt, nur an der Kohle fehlte es etwas, da diese Trailer doch etwas teurer kommen als der Standard. Irgendwann hatte ich dann die Kohle zusammen und habe mir ein entsprechendes Exemplar bestellt.

Entschieden und bestellt habe ich dann diesen Motolug HDE Anhänger für schwere Moppeds der gleichnamigen Firma Motolug Limited.

Es gibt noch weitere Wettbewerber die ähnliche Konzepte zu vergleichbaren Preisen anbieten, maßgebend bei der Entscheidung für mich war der Kontakt und die Beratung.

Zusätzlich zum Anhänger habe ich mir eine Lösung für ein Stützrad einfallen lassen das standardmässig nicht angebracht werden kann. Die Lösung ist eine einfach Aufnahme die ohne Änderung/Bohrungen angeschraubt werden kann, kostengünstig und effektiv. 

 

 

 

Desweiteren ist eine Auffahrhilfenicht erhältlich und sollte noch miteinkalkuliert werden. Ich habe zunächst zwei kleine Laderampen gebaut und später aufgerüstet auf Alurampen. fünf, sechs Zentner zu schieben geht nicht und freihändig auf der schmale Rampe ohne Bodenkontakt in die Vorderradwippe fahren ist nicht meine Sache.

Die bisher gemachten Fahrten haben mich von dem Anhänger überzeugt. Er läuft sauber hinterher und schaukelt sich nicht auf. Gegönnt habe ich mir dabei die 10-Zoll Variante der Räder. Zwar ist der Auffahrwinkel etwas steiler aber beim Nachlaufen merkt man den Unterschied zu den Standard 8-Zoll.

Ein Tipp zum Verzurren: Ich verzurre die ungefederte Masse und nicht die gefederte, das heisst das Mopped schwingt verzurrt frei in den Dämpfern und es muß auch nicht nachgespannt werden, nachgeprüft werden bei jeder Pause muß es selbstverständlich schon. Beide Varianten werden diskutiert, ich halte mich da an den Vorschlag von Motolug und dem ADAC, wenn die Möglichkeit besteht, das Mopped an der ungefederten Masse zu verzurren, wie auf den Bildern ersichtlich.

 
So kann das Mopped jetzt sauber verstaut brav hinterhergezogen werden und ist immer dabei wenn wir auf Achse sind um neue Gegenden kennenzulernen und auf 2-Räder zu erkunden.
Aufbau und Auffahren des Moppeds habe ich in einem Video auf unserem YouTube-Kanal festgehalten.

Direkt zum Video

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